CSS und Webdesign
Auch bei der Verwendung von HTML (Hypertext Markup Language) gibt es Stolperfallen. So wurden während des ¨Browserkrieges¨ zwischen Microsoft und Netscape von beiden Firmen fleißig neue Tags entwickelt, die aber vom Konkurrenten nicht unterstützt wurden. Diese sind auch bis heute nicht Bestandteil der vom W3C standardisierten HTML-Tags.
Das schönste Beispiel ist das <blink>-tag, wie der Name schon sagt, so soll es ein Blinken des Textes innerhalb dieses Tags bewirken. Das funktioniert aber nicht in allen Browsern, so blinkt bei der Benutzung des Tags im Microsoft Internet Explorer nichts.
Zusätzlich gibt es dann auch noch Unterschiede in Interpretation einzelner Tags, so das es zu unterschiedlichen Darstellungen kommen kann. Ein Beispiel hierfür ist das Tag <ul>, das eine unsortierte Liste erzeugt. Hier gibt es die Eigenschaft ¨liststyle¨, mit das Zeichen angegeben wird, das vor den einzelnen Auflistungen angezeigt wird. Zulässig ist dabei auch der Wert ¨none¨, der keinerlei Zeichen anzeigt. Alle mir bekannten graphischen Browser zeigen nicht nur kein Zeichen an, sondern sie geben auch den dafür vorgesehen Platz frei. Die Ausnahme ist der Microsoft Internet Explorer, der belegt den Platz trotzdem. Aber mit dem Trick, die Eigenschaft ¨list-style-position¨ auf den Wert ¨outside¨ zu stellen, funktioniert es in allen Browsern.
Bei Links sollte man sich angewöhnen, alle klein zu schreiben. Im Gegensatz zu Microsoft Windows unterscheiden die meisten anderen Betriebssystem zwischen Groß- und Kleinschreibung auch bei Datei- und Verzeichnisnamen.